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Meine Damen, meine Herren, was soll ich nur sagen, Bin ich gezwungen euch hier nun kurz zu plagen. Mit diesen Worten, doch die Wahrheit muss sein, Die Gepeinigten werden es mir nie verzeihen. Warnen möcht' ich euch vor diesem Ort, Und erklären Wort für Wort, Wo die Sterne nur geblieben, Und was mich zu dieser Arbeit hier getrieben. Ein Stern geht flöten durch den Zustand der Toiletten, Ich glaub' man kann sie nicht mehr retten, Eine Kabinentür - sie wurde demoliert, Wir im nächsten Block gar sehr verwirrt, Hat niemand sich bemüht sie zu reparieren, Sie vermag nun offen die Kabine zu zieren. Bei einem andern Klo - die Türen funktionieren gut, Anders wie es der Seifenspender tut. Der ist leer, ganz trocken gar, Und das seit einem halben Jahr. Mein Kampf um Seife - hoffnungslos, Die Verzweiflung darüber - riesengroß. Immerhin findet man auf dem ersten Klo nun wieder Seife. Doch liegt das nicht an heranwachsender Reife, Sondern an einem Lehrer, der sich erbarmte gar, Wir können Ihm nur danken, das ist klar. Mit dem Zustand des Gebäudes geht auch der zweite Stern, Denn Hier ist alles andere als modern! Wenn ich morgens in die Schule gehe, Weiß ich nicht, ob ich den Tag überstehe, Denn die Decken biegen sich - bis es kracht, Schon eine gute Beugung nach unten gemacht. Noch ist es nicht so weit, doch wird es geschehen, Kann ich es schon vor meinen Augen sehen. Wie das Marode bricht - die Schule kracht, Hat viele Opfer mitgebracht. Keine Fenstergriffe was sollen die auch bringen, Könnt ja auch wer in die Schule eindringen, Und was stehlen - oh Gott was stehlen, Ich hoffe er mag sein Ziel nicht verfehlen. Manch Fenster voller undurchsichtiger Flecken, Und manch' schwarze Ecken an den Decken. Ich möcht' nicht wissen was das ist, Möcht' wirklich nichts wissen von diesem Mist. Die Heizungen und Wasserwege fressen den nächsten Stern, Erklären werde ich das gern. Im Sommer warm, im Winter kalt, Tja so ist es mit den Heizunhen halt. Unberechenbar wie sie funktionieren, Oder ob sie nur die Wände zieren. In der Nähe zwar Quellen erfrischend rein, Doch die Leitungen alt wie Urgestein, Wer daraus trinkt dem wird oft schlecht, Sich der Körper sonst jedoch nur selten rächt. Den vierte Stern opfern wir der Technik nun, Und werden dies' mit reinem Gewissen tun. Die Computer sind schon etwas älter, Sollten vielleicht langsam mal in den Recyclingbehälter, Auch die Programme darauf - wie soll ich das nur beschreiben, Sie mich regelmäßig in den Wahnsinn treiben. Sie zerstören jedes Dokument, nichts bleibt heil, Das ist überhaupt nicht geil! PDF's sind einzig was funktioniert - zum Glück, Wenigstens die lässt der Computer in einem Stück. Das Wlan wie beim FBI, Als ob es das Fort Knox von Frankfurt sei. Da rein zu kommen meist nicht sehr leicht, Es vielen schon nach wenigen Versuchen reicht. Apropo Wlan - in letzter Zeit, Gibt es bei diesen Thema 'ne Menge Streit, Zwischen mir und ihm und es mag sich noch steigern, Wird es weiter seine Arbeit verweigern, Immerhin gibt es Laptops - sicher weggesperrt, Falls uns dann doch einmal ein Dieb beehrt Der letzte Stern ist nicht dem verwaisten Kiosk verfallen, Über diesen wird hier kein weiteres Wort verhallen, Er verfällt den Lehrern, die dort unterrichten, Man mag wohl kaum einen Guten sichten. Was sie von sich lassen, sehr fragwürdig gar, Was sie für richtig halten ist nicht immer richtig klar. Ich möchte nicht vorführen, dafür bin ich nicht da, Möchte nur warnen, das ist klar. Als Berufsschule soll sie uns was geben, Doch legt sie uns eher Steine in unser Leben. Wenn wir es nicht richtig lernen, was wird dann nur? Viel Spaß auf dieser ungewissen Tour. Die Schule zerstört was man hier soll lernen, Des Berufes Zukunft steht in den Sternen. Mir wurde auch hier etwas genommen, Für was ich einst hierher gekommen. Ich ziehe durch, doch dann werde ich gehen, In meinen unendeckten Welten stehen. Dankeschön Fra den 31.03.2025